Hallo Leser,
“Geht’s dir eh gut?”
“Jaja, hab nur nachgedacht.”
“Du darfst nicht so viel nachdenken.”
“Das Leben ist zu kurz um zu hinterfragen. Aber, wann soll es dann getan werden? Während der Schulzeit geht es nicht, weil man sich auf’s gelehrte konzentrieren muss/soll.
In der Freizeit bringt es mich vom Schlafen ab… Wann sonst?”
“Denk nicht alles …”
“Es gibt aber so viel.”
“Nimm es als Anreiz für den nächsten Tag. Nicht alles auf einmal.”
“Hmhm. *seufz*”
Was wäre der Menschenverstand ohne die Zeit? Sie läuft und läuft und läuft so schnell, dass alles was einem Lieb ist wie im Flug vergeht. Einmal heißt es zu alt, dann heißt es zu jung, dann heißt es wieder etwas anderes. Wann sagt man. “Ja, das passt, das geht!” Dann wenn alle Menschen, keine Menschen mehr sind.
Menschlichkeit ist, wenn man Fehler macht, Gefühle zeigt, vertraut, und etliches, was Menschen glauben, das einen Menschen ausmacht. Auch Zorn und Hass. Ist man dennoch menschlich, wenn man nur noch hasst und verdammt. Wenn man nur noch erniedrigt und dominant gegenüber anderen ist? Ja, auch das ist menschlich, aber ist das verzeilich? Menschen zu verzeihen ist doch auch menschlich. Ist es also ungerecht, wenn man nicht verzeiht, weil es unverzeilich ist? Ist man deshalb ein schlechter Mensch?
Was mach einen Menschen aus, das dieser sagt, er sei schlecht oder er sei gut? Was gibt einem Menschen, über andere zu Urteilen?
Weil es sein Job ist? Es ist alles so konfus und so schwierig, wenn man alleine nachdenkt und zu keinem Punkt kommt,…
Rhingorn wünscht eine gute Nacht. (Donnerstag, 7.Jänner ’10)

1 Kommentar
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3. Februar 2011 um 16:54
Poty Tuchof
An sich ist das eine super Sache, ich frag mich nur, ob dies auch auf Dauer machbar bleibt.